Kultur & Gespenster Nr. 20 »Unter dem Radar«
RISS Zeitschrift für Psychoanalyse
Dagrun Hintze: »Wer was in welcher Nacht träumte«

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Neue Rezensionen und Texte

  

 

Mark Terkessidis beschreibt in „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ die geistigen Voraussetzungen für das Kolonialfieber der Deutschen. Seine kritische Betrachtung der Rolle, die Alexander von Humboldt in diesem Zusammenhang spielte, verdient besondere Beachtung.  

 

 

 

Der schwarze Fahrdraht zerschnitt die Wolke, und ein bläulicher Funke schoß aus dem Strombügel, als die Straßenbahn beschleunigte. Die Fahrt ging am Tennisplatz vorbei. Über dem Klubhaus wehte die Reichskriegsflagge. Direktor Dersch vom Chemiewerk nahm wieder Stunden. Ein Lastwagen überholte. Er hatte Kies geladen.

 

 

Was Tom Hallers Nuggets, neben den ausgewogenen Momentkompositionen, interessant macht, ist, dass sie auf dem gesamten US-Kontinent aufgenommen sind. Hallers Dokumentation ist auch als vergleichende Anatomiestunde eines Landes zu verstehen, dessen Unterschiede weniger in den Objekten liegen als in den breitengradlich-jahreszeitlichen Lichtsituationen.

 

Die Mondlandung bildet in Ulrich Woelks Roman „Der Sommer meiner Mutter“ die Rahmenhandlung. Während der elfjährige Tobias ihr auf dem Farbfernseher seines Onkels entgegenfiebert, bedeutet der Sommer 1969 für ihn und seine Eltern auch ganz persönlich einen radikalen Einschnitt in dem bis dahin beschaulichen Familienalltag.

 

 

 

Leseprobe

aus


Michael Hirsch: »RICHTIG FALSCH«
Es gibt ein richtiges Leben im Falschen
192 Seiten, 16 Euro

ISBN 978-3-86485-135-3
Textem Verlag, Hamburg 2019

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Passend zur Sonne, der zweite Gratisartikel aus der aktuellen Kultur & Gespenster #20:

»Veddel vergolden«. Kunst am Bau im Hamburger Stadtteil Veddel, goldene Fassaden oder goldene Möwen – über Partizipation und Kunsthasser. »Ey, Maler, du Arschloch!«
von Dagrun Hintze

Ihr Erzählband »Wer was in welcher Nacht träumte« erschien Juli 2019 im Textem Verlag

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