Kultur & Gespenster Nr. 20 »Unter dem Radar«
RISS Zeitschrift für Psychoanalyse »Trans«
Dagrun Hintze: »Wer was in welcher Nacht träumte«

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Temporärer Buchladen mit großem Veranstaltungsprogramm

und Live-Radio für Kinder und Erwachsene.

 

5. bis 8. Dezember 2019

Öffnungszeiten: Freitag + Samstag 14 – 22 Uhr / Sonntag ab 12 Uhr

Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, Hamburg St. Pauli

 

Programm ->

 

 

 

Neue Rezensionen und Texte

  

 

Eine filmische Hintergrundgeräuschbegleitung triggert andauernd den leisen Horror beim Publikum, knapp über der Wahrnemungsschwelle, sodass die Schauspielerinnen Raum gewinnen weil sie keine theatralischen, selbst geräuschvollen Ausbrüche darbieten müssen.

 

Aus Männern sollen Frauen werden, um so, dies der Traum des Kapitäns und einer Frau, die sich bereits auf der Insel befindet, die Welt zu entgewaltätigen, sie zu feminisieren, sie zu einem besseren Ort weiblicher Sanftmut zu machen.

 

"Das Formular können sie vergessen, junge Frau. Die Stasi-Akten gibt es heute nicht."

"Die Formulare sehen aber ganz echt aus."

"Solche Dinger kann jeder drucken. Das ist nichts Amtliches."

Vor dem Tor standen drei junge Männer und rauchten. Drescher hielt sie für Studenten und bat um Feuer.

"Ich wollte gerade sagen, es wäre genau so, als würde die Mauer noch einmal fallen."

 

Der JOKER ist überall, er ist der Nachbar, den wir so wohlweißlich übersehen, dass es nicht wundern muss, wenn er dereinst als waffenliebender Phönix aus unserer Asche auferstehen will. Ein Film, der einem mit offenem Mund zurücklässt, einem Mund, in dem das Lachen wie eine offene Wunde klafft.

Das Begrüßungsgeld musste förmlich beantragt werden. Dazu war ein „Antrag auf Bargeldhilfe“ mit Durchschlag auszufüllen. In den Postämtern, Banken und Sparkassen gab es stattdessen einfache Auszahlungsvordrucke. Um Betrügereien vorzubeugen, wurde die Auszahlung im Personalausweis beziehungsweise Reisepass vermerkt, meist in Form eines Datumsstempels und einer Markierung mit Filzstift.

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