Neue Rezensionen und Texte

  

 

Bei all den Ungereimtheiten und Absurditäten, auf die der Leser dieser Erinnerungen stößt (es sind Wiederbegegnungen mit alten Bekannten, die nicht erst auf den Fall der Mauer warten mussten, um den offenen Charakter des Widerwärtigen anzunehmen), erstaunt es, wie auch noch in den 80er Jahren viele DDR-Persönlichkeiten aus Literatur und Kunst von diesem Staat als dem "humaneren System" reden und schreiben konnten. Das symbolische Versprechen war einfach zu groß und schön.

 

 

 

Die Bücher mit der Raute hatten, das zeigt das Buch Philipp Felschs, in der Geschichte des Merve Verlags schon immer eine Menge Fürsprecher und Kritiker: Auskenner, Vorweg-Renner und altgediente Elitephilosophen, die sich weigerten, ihre edlen Gedanken zwischen Taschenbuchdeckeln veröffentlicht zu sehen. Der lange Sommer der Theorie, der im gleichnamigen Buch in der Zeit zwischen 1960–1990 verortet wird, beginnt mit einer Veränderung der Lesegewohnheiten.

 

 

 

Klaus Wildenhahn, Dokumentarfilmer und Filmproduzent, wurde 1930 geboren. Zu seiner Generation zählen bildende Künstler wie Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker, die zur international vernetzten Gruppe der ZERO-Künstler gehörten. Doch ZERO war mehr als nur Piene, Mack, Uecker. Yves Klein kannte noch andere Farben als Ultramarinblau. Manchmal kam es auch zu Gemeinschaftswerken.

Klaus Wildenhahn, um abschließend auf ihn zu kommen, hat auch Gedichte geschrieben. Die sind jetzt in dem neuen Filit-Band zu lesen. Filmtheorie quasi als Dichtersprech. Aber das Cover ist wirklich toll.

                                                                                                                                                                 

Kultur & Gespenster: Ghostbusters
Florian Hadler: Geheimnis
Werner Büttner: Düngeschlacht