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Männer begegnen in der heutigen Mode so vielen Haltungen und Rollenmodellen wie noch nie. Die Herrenmode hat in den Modeschauen wie in der Modetheorie den Rückstand zur Damenmode aufgeholt. Sie ist ihr nicht nur ebenbürtig, sondern als lange unberührtes Feld zu einem Ort von geradezu provozierender und kritischer Kreativität geworden.

Der schöne Mann - Das Magazin

Textem Verlag 2012, 14 Euro

Präsentation: Freitag, 03. Februar 2012 um 20 Uhr
Das Magazin, Teilfeld 8, Hamburg-Neustadt

 

 

 

Neue Rezensionen und Texte

  

 

Die Distanz zu den Dingen und den gesellschaftlichen Ereignissen, die sich Pierre Drieu la Rochelle einmal in seinem Tagebuch als grundsätzliche Haltung anempfohlen hatte, um wie ein „Leuchtturm“ über den Dingen zu stehen und gleichzeitig orientierendes Licht nach vorne abgeben zu können, hat er selbst nicht durchhalten können und vielleicht auch nicht wollen. (Dieter Wenk)

 

Natürlich, die Wirklichkeit ist nach 1940 nicht unbedingt heller geworden, und so mag das eine oder andere ausgewählte Stück beinah schon wieder abgeschmackt wirken. Aber in ihrer geballten Form ist diese Anthologie doch ein beachtliches Gegenstück. (Dieter Wenk)

André Breton: Anthologie des Schwarzen Humors, Rogner & Bernhard 2011

Jedes Bild ist eine Behauptung. Das ist auf dem Feld der freien Kunst eine Selbstverständlichkeit. Im Comic spielt das, also die Form der Darstellung, scheinbar eine untergeordnete Rolle, zumindest wird diese wenig thematisiert. Vielleicht weil die Geschichte egal wie „vorangetrieben“ werden muss. Und ist sie spannend erzählt, scheinen die formalen Kriterien nicht mehr so wichtig. (Christoph Bannat)

Michael Glasmeier: und zwischen ...
Das Schrimmen von Tink
Kultur & Gespenster Nr. 12