Autorinnen

 

Verena Issel ist 1982 geboren und hat an der HfBK Hamburg freie Kunst und an der Universität Hamburg klassische Philologie studiert. Sie ist Trägerin zahlreicher Stipendien und Preise wie: Artist in Residency Geumcheoun Art Space; Seoul, South Korea // Artist in Residency Programme, KCCC in Klaipeda, Lithuania // Free Research Grant; DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst). Papua New Guinea // Scholarship of the Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. for studying at the China Academy of Art, Hangzhou, China

Ausstellungen: 2014: Trophy Delight, Galerie Dorothea Schlüter, Hamburg, Germany // Neringa, KCCC Klaipeda, Lithuania // 2013: Cargo, Kunstraum Michael Barthel, Leipzig, Germany // 2012: Der Baum der Erkenntnis im Rahmen des Projekts „Baltic Raw - Open Museum“, Kunsthalle Hamburg, Germany

 

Marie Luise Birkholz ist 1982 geboren. Sie hat an der KH Berlin Freie Kunst und an der HFBK Hamburg Bildende Kunst und Theorie studiert. Außerdem leitete sie mit Britta Peters den Kunstverein Hamburger Bahnhof. Aktuell promoviert sie an der Bauhaus Universität Weimar sowie an der HFBK Hamburg im Fachbereich Raumplanung/Raumforschung.

Ihre Arbeit wurde bisher gefördert von: DAAD Reisestipendium (Brasilien) // Ausstellungsförderung der Hamburgischen Kulturstiftung // Projektförderungen der Mart-Stam-Gesellschaft // Projektförderung der Hansestadt Hamburg // Promotionsförderung des Cusanuswerk e.V.

Ausstellungen: 2014 Studio Berlin, import projects, Berlin // 2013 Wander Arbeiten, Blaues Haus, Hongkong // 2012 Good Life, Oktobersalon, Belgrad

 

 

Inhalt


Zeus' heiß geliebte Kuh Europa zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Hellas et Italia, sogenannte Wiegen der Kultur, gehen in die Knie und die Nordbarbaren, die jenseits des Rheins siedeln, erteilen Stubenarrest und Sparpakete.

Die Altphilologin Verena Issel und die Trabrennfahrerin Marie Luise Birkholz nehmen das aktuelle Weltgeschehen zum Anlass, die Metamorphosen (Metamorphoseon libri: »Bücher der Verwandlungen«) des römischen Dichters Publius Ovidius Naso (geschr. 1 bis 8 n. Chr.) neu zu interpretieren – history repeating.

Die Geschichte von Phaeton ist der Ausgangspunkt für dieses Buch: Phaeton, der sich in maßloser Selbstüberschätzung das feurige Gespann des Sonnengottes Helios leiht und als ungeübter und leider überhaupt nicht göttlicher Fahrer mit seinem Ausflug die halbe Welt sowie das gesamte Himmelszelt in Schutt und Asche legt. Krumme Sternbilder und Wüsten entstehen.

 

Marie Luise Birkholz und Verena Issel wählen mehrere Tausend Jahre später zwei Kaltblüter und die ländlichen Weiten von Brandenburg, um Phaetons mythologischer, fulminant-missratener Reise im Hier und Jetzt nachzufahren. 

Während alles schiefgeht, begegnen sie immer mehr Geschichten aus Ovids Werk. Schöner Scheitern.

 

Quellen:
Copyright aller Fotos und der deutschen Texte bei den Autorinnen // Text: W. S. Anderson: Ovidius Metamorphoses, ed. W. S. Anderson (Bibliotheca Teubneriana), 9. Auflage München/Leipzig 2001 // Übersetzung: Ovid: Metamorphosen, Lateinisch/Deutsch, übersetzt und herausgegeben von Michael v. Albrecht, Stuttgart 1994 // Übersetzung: Metamorphosen. Aus dem Lateinischen nach der Übersetzung von Reinhart Suchier. Mit Anmerkungen von Ernst Günther Schmidt, Reclam, Leipzig 1986.

 

Freundlich unterstützt durch die Kulturbehörde Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Dank an die zuckersüßen, gutmütigen Kaltblüter Alfons und Bernie und das großzügige Schönermarker Pferdeparadies

 

Buch

 

Warum es Wüsten gibt: Phaetons Reise und andere Metamorphosen, nach Publius Ovidius Naso in Brandenburg

 

Marie Luise Birkholz und Verena Issel
Gestaltung: Christoph Steinegger
Textem Verlag, Hamburg 2014
19 Euro

ca. 128 Seiten

165 x 240 mm
ISBN 978-3-86485-082-0

 

 

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