Kultur & Gespenster Nr. 20 »Unter dem Radar«
RISS Zeitschrift für Psychoanalyse »Trans«
Dagrun Hintze: »Wer was in welcher Nacht träumte«

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Neue Rezensionen und Texte

  

 

Der JOKER ist überall, er ist der Nachbar, den wir so wohlweißlich übersehen, dass es nicht wundern muss, wenn er dereinst als waffenliebender Phönix aus unserer Asche auferstehen will. Ein Film, der einem mit offenem Mund zurücklässt, einem Mund, in dem das Lachen wie eine offene Wunde klafft.

Das Begrüßungsgeld musste förmlich beantragt werden. Dazu war ein „Antrag auf Bargeldhilfe“ mit Durchschlag auszufüllen. In den Postämtern, Banken und Sparkassen gab es stattdessen einfache Auszahlungsvordrucke. Um Betrügereien vorzubeugen, wurde die Auszahlung im Personalausweis beziehungsweise Reisepass vermerkt, meist in Form eines Datumsstempels und einer Markierung mit Filzstift.

 

Die Natur in Old Joy ist keine bloße Kulisse, kein bloßer Dekor. Indem sie ganz wesentlich in das Geschehen eingebunden ist, erweitert sie die Erzählung um einen zivilisationskritischen Gesichtspunkt, der in der Idee der wilderness als Chiffre des gesellschaftlichen Neuanfangs gründet.

 

Mark Terkessidis beschreibt in „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ die geistigen Voraussetzungen für das Kolonialfieber der Deutschen. Seine kritische Betrachtung der Rolle, die Alexander von Humboldt in diesem Zusammenhang spielte, verdient besondere Beachtung.  

 

 

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