Künstlerin / Autoren

 

Hannah Rath, 1983 in Marburg /Lahn geboren, hat ihr Studium 2010 an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg (bei Pia Stadtbäumer) abgeschlossen. 2005-2006 studierte sie an der HGB in Leipzig.

 

Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. T HERE, Kjubh Kunstverein e.V., Köln (E) (2015); a plant a poem, Galerie Katharina Bittel, Hamburg (E) (2014); Though no eyes met, Galerie Katharina Bittel, Hamburg (E) (2011); Von Wörtern und Räumen, Galerie im Marstall, Ahrensburg (G /Katalog)(2015) ; LETTERS & WORDS, Galerie Katharina Bittel, Hamburg (2013); JCE, jeune création européenne (G/ Katalog)(2011/13).

 

Sie erhielt das Hamburg Stipendium für bildende Kunst (2016 /17), das Kunststipendium der Sparkassenkultur- Stiftung Stormarn (2015 /16); 2011 war sie Artist in Residence im Künstlerhaus Schloss Plüschow, 2010 /11 erhiert sie das Klaus Kröger Atelierstipendium  im Künstlerhaus Sootbörn. Sie lebt im Hamburg. 

 

 

Autoren: Jens Asthoff, Julia Katharina Thiemann

Inhalt

 

(…) Doch Hannah Rath betreibt hier nicht etwa Philosophie, sondern bewegt sich klar auf dem Terrain der Kunst; sie übersetzt Sprachbilder (die per se stets auch auf der Begriffsebene agieren) in räumlichplastische Gestalt. Das zentrale Medium und, formell gesprochen, auch das Material ihrer Arbeit, ist dabei die Schrift. Diese Umsetzung kann dann sehr unterschiedlich ausfallen, bisher reicht das von Wandmalerei und Glasbildern über Objekte und Zeichnungen bis hin zu Skulpturen und ortsspezifischen Installationen. Für Rath ist dabei vor allem jene bloß scheinbar schlichte Einsicht leitend, dass Schrift Verräumlichung von Sprache sei und dass diese parallel zum diskursiven Modus von Lektüre stets auch zum intuitiven des Bildes hin geöffnet ist. Im Kunstkontext hat das Vorläufer insbesondere in Gattungen wie Konstruktivismus oder Concept Art, reicht aber auch ins literarische Feld, etwa zu Konkreter Poesie oder literaischvisuellen Experimenten wie die eines Stéphane Mallarmé in seinem berühmtem Coup de Dés von 1897.
Das bündelt sich für Rath zum Kerngedanken ihrer Arbeit, stets geht es darin um ein ästhetisch spannungsreiches Ausloten von Text und Schrift im Verhältnis zum Raum.

 

Auszug aus dem Katalogtext Die Schrift, ihr Bild, das Objekt und der Raum, Arbeiten von Hannah Rath, von Jens Asthoff

 

 

Buch

 

Hannah Rath: HEN TO PAN

 

Umfang: 128 Seiten, Fadenheftung

Format: 140 x 200 mm

Cover: Broschur

Schutzumschlag: Transparentpapier, gefaltetes Poster

Druck: Innenteil: Schwarz + Sonderfarbe, Poster: Sonderfarbe

Schwarz/Weiß-Abbildungen: 39

Gestaltung: Anna Bertermann

 

Autoren: Jens Asthoff, Julia Katharina Thiemann

 

Textem Verlag 2016

13 Euro

ISBN: 978-3-86485-122-3

 

Übersetzung: Michael Turnbull

Herausgeber: Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn

 

 

Bestellen unter: versand(at)textem.de

 

Textem Verlag

Gustav Mechlenburg, Gefionstraße 16, 

D-22769 Hamburg

Telefon (+49) 0-1705810536 

E-Mail: post@textem.de

 

Textem-Kulturmagazin www.textem.de

Pressestimmen: Textem in den Medien

 

Auslieferung für Buchhändler: 

SOVA, Fax: (06181) 9088073