Künstler / Autor

Jue Löffelholz (°1962 Göttingen) works in various artistic media. In a poetic, often metaphorical language, the bundling of multiple narrative threads created works in which more imminent the actual event or just seems to have happened. His work gives impropere functions: meanings are reversed forms for dissociated from their original meanings, so as to expose the unbearable banality in which they typically operate. Originally unambiguous meanings are inverted and/or scatter endlessly (Dissemination). By compositions or Settings, balancing their quiet, poetic images memorably between recognition and alienation, wooden spoon wants to increase the amazement of the viewer in the context of a study of sign processes. Therefore, his pieces common appearance parameters for pictures, presentations and ideas in contemporary visual culture in question. As he lures the viewer on the wrong track, he creates works that generate different associations, bouncing sense and meanings to one another: from spacetime, from language image. Known tropics are at odds contents shift. Here memories always play a key role.

Jue Löffelholz currently lives and works in Frankfurt am Main.

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Inhalt

Es handelt sich bei diesem Band um das Gesamtwerk der in den letzten 20 Jahren realisierten Texte, Projekte und Objekte des Frankfurter Künstler-Dichters Jue Löffelholz. Löffelholz stellt mit dieser etwa 50 Werke umfassenden Sammlung einen Handapparat zur Verfügung, der in keinem Konzeptkunst-Haushalt fehlen sollte. Löffelholz, seit jeher daran gewöhnt seine Projekte an andere Künstler zu vererben, stellt hiermit erstmals sein Gesamtwerk zur Disposition und bittet um zahlreiche Nachahmer.

Auch für Nichtkünstler ist dieser Band ein interessanter Begleiter; es finden sich zahlreiche Anleitungen für ein besseres Leben, lustigere Ausstellungsbesuche, interessantere Gedanken, wie überhaupt eine Runderneuerung des Wortschatzes zu erwarten ist, nachdem man die vielfach übersetzten Begleittexte studiert hat ... (Der Band zu den bisher nichtrealisierten Texten, Projekten und Objekten ist bereits in Planung.) the artist of today has to go inability.

Die Zusammenstellung der Projekte in diesem Buch ist unsystematisch. Reihenfolge und Nachbarschaften der einzelnen Arbeiten ergeben sich zufällig: so, als hätte man einen Faden aus dem Knäuel der Zeit gezogen. Es geht um einen Zusammenhang, für den es kein Betriebssystem gibt – nicht intendierte Effekte ohne vorgefertigten Sinn. Das Buch ist keine Bestandsaufnahme im Sinne eines Catalogue raisonné: Es gibt keine konzeptionelle Klammer und wenn doch ist sie widersprüchlich. Es geht um ein ausgelassenes Spiel mit Unstimmigkeiten, für das die Kunst keinen Aufenthaltsort bietet, sondern immer wieder nur passiert wird.

Buch

Jue Löffelholz
»6«

165 mm x 240 mm
Klappenbroschur, Fadenheftung (Faden in Neonorange)
Gestaltung:Christoph Steinegger/ Interkool
Redaktion: Nora Sdun
Druck: Druckhaus Köthen
ISBN 978-3-86485-099-8
Textem Verlag 2015
153,00 EUR

HINWEIS 1:
Sonderbarkeiten wie wandernder Textsatz, deshalb in der Falz verschwindender oder auf nächste Seiten umbrechender Text sind intendiert und kein Herstellungsfehler.

HINWEIS 2:
Bei maschinellen Konvertierungen einer Sprache in eine andere kommt es aufgrund wortwörtlicher Übertragungen in Lexeme ohne jegliche semantische Korrespondenz bzw. die Ausklammerung eines kommunikativen Bezugs zum Gehalt des Ausgangstextes immer wieder zu wirrwarren Wendungen ohne Sinn oder geradezu so etwas wie sinnausweisenden, fröhlich-unverständlichen Offenbarungen in der Zielsprache. Beim Übertrag des deutschen Ausgangstextes via Google-Übersetzung ins Englische und von dort ins Französische kommt es so folgerichtig zu einigen Transportschäden. Das einzig erhellende Moment dieses automatic writings, als ein Schreiben von Automaten, mag darin liegen, dass hier und dort einige der hundert Nullen, die jedes Wort wie einen Komentenschweif durch die Sprache hinter sich her zieht, die »Jokebox« eines fröhlichen Zwischenhandels aus lauter Kauderwelsch anschmeißen. Sprache als Sprachschutt, Sprache, die nicht mehr arbeitet und gerade dadurch zu merkwürdigen Assoziationen ermuntert und titelgebend immer wieder eingesetzt wird.