Autorin

 

Anne Schülke, geboren 1973, Autorin und Literaturwissenschaftlerin, lebt in Düsseldorf. Studium der Germanistik und Philosophie in Düsseldorf, anschließend Regieassistentin, Dramaturgin und Regisseurin in Theatern in Düsseldorf, Wien und Zürich. Sie promovierte mit einer Arbeit über Autofiktion im Werk Paul Nizons. Heute macht sie Videoessays mit Detlef Klepsch, Kunst- und Literaturvermittlung, hat Lehraufträge, hält Vorträge, ist Mitherausgeberin des No-ISBN-Projekts „zat“ und publiziert wissenschaftliche und literarische Texte. Zuletzt in Triëdere, einer Zeitschrift für Theorie und Kunst aus Wien: „Bewahrer und Verschwindler“ (2015) und zur Figur des Flüchtlings „tired society“ (2016), sowie in der polnischen Zeitschrift Studia Germanica Gedanensia und auf jelinetz.com: „Brocken und Schnipsel“ (2015).

 

anneschuelke.de

zat-heft.de

Inhalt

 

Warschau.ap. Ein 24-jähriger Berliner hat in Polen nach dem Besuch einer KZ-Gedenkstätte seinen Pass weggeworfen und wollte nicht mehr Deutsch sprechen.

taz, 21.4.2004, Aktuelles, S. 2

 

Anne Schülke besuchte nach der Lektüre dieser Zeitungsnotiz zusammen mit der Fotografin Annette Jonak die KZ-Gedenkstätte Stutthof in Polen. 2005 zeigte sie zusammen mit dem Regisseur Ingo Toben bei einer Lesung im Forum Freies Theater Düsseldorf Notizen und Fotos der Reise.

Kurz darauf suchte sie den jungen Berliner, fuhr erneut nach Polen, sprach mit Menschen in Gdansk, Sztutowo und Nowy Dwor, notierte Vermutungen und dachte über Erinnerungspolitik nach. Zusammen mit Stephan Sachs und Studierenden der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und dem Musiker und Künstler Detlef Klepsch entwickelte sie 2006 im Forum Freies Theater Düsseldorf eine Installation aus Lesung, Video und Sound und machte darin das neue Material zugänglich.

“Ludwig“ war schließlich der Versuch, die Recherche in einen Text zurückzuführen. 

Buch

Anne Schülke: Ludwig

 

Ein Zeitstück

27 Seiten, Textem Verlag 2007

2,50 Euro

ISBN/EAN: 9783938801154

 

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