Künstler, Autoren

Mit Arbeiten von: Asli Cavusoglu, Lenka Clayton, Gintersdorfer/Klaßen, Thorsten Passfeld, Oda Projesi & Nadin Reschke Kindlimann, Mandla Reuter, Christoph Schäfer und Margit Czenki.

Mit Texten von: Hans-Christian Dany, Matthew Herbert, Jacques Palminger, Britta Peters, Karin Rebbert, Ruth Thieskötter.

 

Herausgegeben von Britta Peters im Auftrag der Kulturbehörde Hamburg, gefördert vom IBA Kunst & Kultursommer 2007.

 

 

 

Inhalt

Die Ausstellung 10°Kunst: Wilhelmsburger Freitag im Sommer 2007 war der Versuch, unter den gegebenen Bedingungen (im Auftrag der Kulturbehörde und gefördert durch die IBA) ein Kunstprojekt zu realisieren, das die Auseinandersetzung weniger im Bereich Kunst und Stadtentwicklung sucht, als vielmehr im Bereich Kunst und Öffentlichkeiten.

 

Alle Projekte verfügten über eine Ebene des direkten Kontakts, sei es unmittelbar durch persönliche Gespräche, wie das türkisch-deutsche Kooperationsprojekt von Oda Projesi mit Nadin Reschke Kindlimann „15 x 75m. Hingucken – Weggucken“, oder vermittelt über die Tatsache, dass Installationen wie Asli Cavusoglus künstliche Berge „Twin Peaks“ schlicht unübersehbar waren und Beachtung einforderten. Sie machten dabei mit der Mülldeponie Georgswerder einen Ort zugänglich, der normalerweise nicht besucht werden darf, während Thorsten Passfeld mit der „Kirche des guten Willens“ einen komplett neuen, temporären Veranstaltungsraum geschaffen hat, der während der Ausstellungszeit als Anlaufstelle zur Verfügung stand. Die Gruppe Gintersdorfer/Klaßen war unter dem Titel „Wie man die unsichtbaren Grenzen überschreitet“ an mehreren Tagen mit sogenannten Kontaktstücken auf Wilhelmsburgs Straßen unterwegs und in Lenka Claytons „Local Newspaper (Wilhelmsburger Wochenblatt)“ wurde eine bestimmte Personengruppe durch die Frage, ob sie bereit sei, sich für das Projekt fotografieren zu lassen, regelrecht hineingezogen. Mit dem auf einer festgelegten Route durch die Veddel fahrenden Videotaxi haben Christoph Schäfer und Margit Czenki ein sensibles Format gefunden, Alltag, Geschichte und Zukunft des Orts simultan zu berücksichtigen. Mandla Reuters Arbeit „Pictures“ kündigte bereits auf einem großen Leuchtschild weithin sichtbar die Projektion des aktuellen Simpsons-Films im 13. Stock eines Hochhauses an.

 

Auf allen weiteren Ebenen formuliert jedes Projekt für sich und in unterschiedlicher Gewichtung eigene Schwerpunkte: ästhetische, kommunikative, gesellschaftskritische oder kunstimmanente.

 

Dieser heterogene Ansatz setzt sich im Buch zur Ausstellung fort. Ausgehend von den realisierten Arbeiten geht es darum, die Motivation, die Ideen und die Schwierigkeiten der Beteiligten bei der Umsetzung zu erfragen. Das Buch beginnt mit einem der Aufbausituation gewidmeten Vorspann und endet mit der Situation nach Ausstellungsabbau im Abspann. Jedes Kapitel stellt den Versuch dar, über den Aspekt der Dokumentation hinaus, der Realität der verschiedenen Projekte und künstlerischen Positionen gerecht zu werden.

 

 

Buch

 

10°Kunst: Wilhelmsburger Freitag

Ein Ausstellungsprojekt im Stadtgebiet Hamburg-Süd Herausgegeben von Britta Peters, 226 Seiten, Klapp-Broschur, 4-farbig, zahlreiche Abb., zentrale Texte in deutsch und englisch. Gestaltung: Anna Sophie Bertermann, Englisch Broschur

23 Euro

978-3-938801-56-7

 

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