Künstler / Autor

Tillmann Terbuyken

Geboren 1978 in München. Lebt und arbeitet in Hamburg.

 

Ausbildung

1999-2003 Akademie beeldende Kunsten Maastricht (BA)

2003-2006 Hochschule für bildende Künste Hamburg (Diplom)

 

Projekte

Seit September 2007 Co-Organisation der Montags-

ausstellungen im Golden Pudel Club (mit Anna Möller und Hannes Loichinger) 2005 - 2006 Co-Organisation der HFBK Galerie mit Tim Voss

 

Ausgewählte Ausstellungen

2008 "Schatten und Statuen" Einzelausstellung im Kunstverein Harburger Bahnhof

 

2007 "Folded Shadows" Einzelausstellung in The Hex, London. Gruppenausstellung in der Galerie Oel-Früh mit T. Greiner, K. Wolf, Arne Klaskala

 

2006 Einzelausstellung im "Raum für Kunst und Musik", Köln. "Showroom 01" Gruppenausstellung auf dem Bollagareal in Basel. "Arsenal – The Potential Of Sound As A Weapon" Gruppenausstellung in Zusammenarbeit mit Thomas Baldischwyler Gallery Land – Alma Enterprises, London

 

Preise und Förderungen

2008 Ausstellungs- und Katalogförderpreis der Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

 

 

Inhalt

Tillmann Terbuykens Arbeitsweise ist gekennzeichnet durch eine angenehme Fahrigkeit - ein intuitiver, aber dann sehr bewusster Zugriff auf Vorbilder, Farben und Formen, ohne den in der Regel an den Begriff der Intuition gekoppelten Anspruch auf Genialität. Diese künstlerische Position verleiht der Ausstellungsinstallation Leichtigkeit und spiegelt sich in der Beschaffenheit der Exponate selbst, die, mit eben dieser intuitiven Präzision gefertigt, stets unperfekt bleiben. Ein Terbuyken Kreis ist nicht mathematisch rund, ein Leinwand-Objekt nicht vollendet statisch, alles bleibt als Form lebendig und lässt sich imaginär wie real in Bewegung versetzen. Uns begegnet hier nicht - wie Don Giovanni in der durch Terbuyken gerne als Inspiration zitierten gleichnamigen Mozart-Oper - eine Statue, die von ihrem Sockel hinabsteigt, sondern gleich ein ganzes Statuen-Ensemble.

 

Im Katalog lebt die Ausstellung nun fort und zwar nicht nur aufgrund fotografischer Dokumentation und Textbeiträge, sondern weil er selbst die Form einer Terbuyken Skulptur angenommen hat: Sie halten einen "Klappschatten" in ihren Händen, einen "Buchschatten", genauer gesagt.

Beide Katalogautoren nähern sich der Kunst Terbuykens in unterschiedlicher Form. Während Holger Birkholz die Skulpturen in Rückkopplung an andere Werke der Kunst- und Literaturgeschichte betrachtet und ihnen dabei ein immanentes Eigenleben bescheinigt, widmet sich Ursula Panhans-Bühler dem Klang der Gesamtkomposition aus Ausstellungsraum, Malerei und Skulptur, den sie im direkten Gespräch als eine Symphonie der Proportionen beschreibt.

Buch

 

Tillmann Terbuyken: "Schatten und Statuen", mit Texten von Ursula Panhans-Bühler und Holger Birkholz. Inlet 32 Seiten plus Umschlag 14,5 x 18,5 cm, in aufwendiger Pappbroschur, 14 Seiten mit farbigen Abb.,

22,00 €

ISBN 978-3-938801-49-9

 

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