AutorInnen

 

Mit Beiträgen von Ulf Aminde, Ina Bierstedt, Bernd Brüssing, Ursula Damm, Andrea Dreyer, Ralf Hartmann, Bettina Güldner, Jana Gunstheimer, Sybil Kohl, Pauline Kraneis, Axel Kufus, Johannes Kühn, Dirk Lebahn, Martin Mäntele, Michaela Ott, Michaela Schweiger, Christiane Wachsmann, Max Welch Guerra, Francis Zeischegg.

 

Herausgeberinnen:

 

Andrea Dreyer | Kunstdidaktikerin | Studium der Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Erfurt, der Friedrich Schiller-Universität Jena, der Burg Giebichenstein Halle und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Erstes und Zweites Staatsexamen Lehramt an Gymnasien Kunsterziehung | 2000–2005 Promotion an der Burg Giebichenstein Halle und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | 2008–2013 Jun.-Prof. | seit 2014 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Bauhaus-Universität Weimar | Arbeitsschwerpunkte: Kunstlehrerprofessionalität, Forschendes Lernen, Architektur und Schule.

https://www.uni-weimar.de/de/kunst-und-gestaltung/ professuren/kunst-und-ihre-didaktik/

 

Francis Zeischegg | Künstlerin | Studium der Freien Kunst an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin (Meisterschülerin) und der Sozialwissenschaften an der TU Berlin, (Dipl.) | Vertretungsprofessorin 2003–2004 KHB Berlin Weißensee, 2008–2010 Burg Giebichenstein KHB Halle/Saale, 2011–2012 Bauhaus Universität Weimar | seit 2012 Dozentin an der Bauhaus-Universität Weimar und an der UdK Berlin | Ihre Arbeiten sind zu sehen in öffentlichen und privaten Sammlungen, temporären Ausstellungen sowie als dauerhafte Installationen im öffentlichen Raum. Sie hat wichtige Förderungen und Preise erhalten (Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds und der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur). Arbeitsschwerpunkte: Blickkonzepte sowie Interventionen in sozialen Handlungsräumen zu Wahrnehmung von Raumgrenzen und Standortfragen.

www.franciszeischegg.de

 

 

Inhalt

 

Künstlerische Identitäten spiegeln Momentaufnahmen individueller Suchbewegungen in einem lebenslangen Prozess der Ausbalancierung einer unplanbaren Vielfalt an Erfahrungen, Entscheidungen, Erkenntnissen und unerwarteten Begegnungen mit Personen, mit Medien und Räumen, mit anderen Ländern und Kulturen. Sie spiegeln den Prozess der individuellen Konstruktion, De- und Rekonstruktion zwischen experimentellem und systematischem Vorgehen, ausgehandelt in der Narration sowie in einer aktiven produktiven wie rezeptiven Positionierung im je eigenen künstlerischen Handeln.

 

In dem vorliegenden Kompendium positionieren sich neunzehn ausgewählte Persönlichkeiten der Kunst, Gestaltung, Architektur, Urbanistik und Kunstvermittlung zu divergierenden identitätsbildenden Einflussfaktoren. Nicht nur die Balance von Zufall und Struktur im je individuellen Entwicklungsprozess, sondern auch der bewusste wie unbewusste Einfluss des kulturellen Vermächtnisses einer Bauhaus- und Nachkriegsmoderne, ihre Utopien und gestalterischen Grundhaltungen auf die Entwicklung als professionelle Künstler*innen und Lehrende werden reflektiert. Die Autoren*innen verhandeln sowohl ihre wechselseitigen Funktionen als Kunst- und Kulturschaffende und Lehrenden als auch die mit diesen Rollen einhergehende Verantwortung gegenüber der nachwachsenden Generation zukünftiger ‚Gesellschaftsgestalter‘.

 

Buch

 

Andrea Dreyer und Francis Zeischegg (Hg.):

 

GRUND LEGEN(D)

Identitäten in den Räumen der Kunst.

19 aktuelle Stimmen aus Kunst, Architektur, Gestaltung und Vermittlung (Bauhaus 2019)

 

100 Seiten / 48 Abbildungen

17,- €

Textem Verlag 2019

ISBN 978-3-86485-227-5